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| Grußwort der Präsidentin zum neuen Jahr 2005 |
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Montag, 3. Januar 2005 | als herunterladen |
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Sehr verehrtes Mitglied der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft!
Das erste Jahr meiner Präsidentschaft ist nun vorbei und es ist Zeit zu resümieren, was sich in diesem Jahr ereignet hat, was der Vorstand alles bewirken konnte und wohin die DPhG in Zukunft steuern wird.
Zu Beginn des Jahres habe ich Ihnen mein Vorstandsteam vorgestellt, das für Kontinuität in Bezug auf die Interessenvertretung aller Apotheker gleichermaßen steht. So wundert es nicht, dass ich ihnen heute berichten kann, dass wir wichtige Traditionen der letzten vier Jahre bewahrt haben.
Wir haben uns mit einer großen Zahl von Verlautbarungen, die hie auf unserer Webseite nachzulesen sind, in Politik und Wissenschaft eingemischt. Mit Themen wie die Forschung an Pharmazeutischen Instituten, die Bewertung möglicher pharmakokinetischer Arzneimittel-Interaktionen mit Phytopharmaka, dem Kommentar zur Ausnahmeliste erstattungsfähiger Arzneimittel, zur Einrichtung von Bachelor- und Master-Studiengängen, der Bewertung der Festbetragsgruppenbildung, der Forderung nach Offenlegung aller klinischen Studien, zur Wiederverwendbarkeit von bereits einmal abgegebenen Arzneimitteln und der Frage, werden wir in zehn Jahren wieder an einfachen Infektionskrankheiten sterben, haben wir in Politikerkreisen teilweise für Unruhe gesorgt. Genau das wollen wir erreichen und das werden wir auch künftig tun. So werden wir uns z.B. dem „Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen“, dessen Leiter Prof. Sawicki geworden ist, mit unserer pharmazeutischen Kompetenz aufdrängen. Erste Kontakte sind hier schon geknüpft. Denn, wo es um das Arzneimittel geht, dürfen Apotheker nicht fehlen.
Das gilt auch für das Thema der Arzneimittelfälschungen, das aufgrund des Internethandels bedauerlicherweise immer aktueller wird. Hier sind wir als Apotheker gefragt. Nur Apotheker können die Qualität von Arzneistoffen und Arzneimitteln sichern und beurteilen; nur wir können qualifiziert sagen,wann eine Fälschung gefährlich wird. Deshalb habe ich unter anderem an einer Podiumsdiskussion über Arzneimittelfälschungen der Interpharm teilgenommen und auf der „World Conference on Dosing of Antiinfectives“ ein Vorsymposium organisiert, das aufgrund der zusätzlich gegebenen Presseinterviews in vielen Tageszeitungen großen Widerhall gefunden hat. Hier wird sich die DPhG auch fürderhin weiter zu Wort melden.
Dieses sind nur einige repräsentative Beispiele unserer diesjährigen Tätigkeit, die – so meine ich – mit Erfolg angelaufen ist. Ich bin optimistisch, dass ich Ihnen am Ende des Jahres 2005 über weitere Aktivitäten dieser Art berichten kann.
Mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches Jahr 2005 verbleibe ich
Ihre Präsidentin |
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| Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe, Präsidentin der DPhG |
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