Carl-Mannich-Medaille 2026 - Hohe Auszeichnung für Prof. Dr. Christa E. Müller

Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft (DPhG) hat Prof. Dr. Christa E. Müller auf der Jahrestagung in Regensburg die Carl-Mannich-Medaille 2026 erliehen. Die Carl-Mannich-Medaille ist die höchste Auszeichnung der DPhG für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Pharmazie.

Quelle: UR/Julia Dragan

Christa Müller studierte Pharmazie an der Universität Tübingen und promovierte 1988 mit einer chemisch-präparativen Arbeit bei Prof. Roth an der Universität Tübingen. Neben mehreren Forschungsaufenthalten u.a. an den National Institutes of Health in Bethesda (USA) habilitierte sie sich 1994 für Pharmazeutische Chemie an der Universität Tübingen. Von 1994 – 1998 war sie als C3-Professorin für Pharmazeutische Chemie an der Universität Würzburg tätig. Seit 1998 ist sie C4/W3-Professorin für Pharmazeutische Chemie an der Universität Bonn. Von 2020 – 2023 war sie Vizepräsidentin für den Bereich Hochschulen der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft.  

Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung selektiver Agonisten und Antagonisten für Purinrezeptoren und orphane G-Protein-gekoppelte Rezeptoren mit dem Ziel, neue Arzneimittel u.a. für neurodegenerative Erkrankungen zu entwickeln.

Die DPhG gratuliert Christa Müller ganz herzlich und wünscht ihr auch weiterhin viel Erfolg!

Prof. Dr. Ulrich Jaehde
DPhG-Präsident

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