Prof. Dr. Bernhard Wünsch wird mit der Elsa-Ullmann Medaille 2026 geehrt

Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft verleiht die Elsa-Ullmann-Medaille in diesem Jahr an Prof. Dr. Bernhard Wünsch, der sich in besonderer Weise um die Weiterentwicklung des pharmazeutischen Berufsstands verdient gemacht hat.

Quelle: UR/Julia Dragan

Während seiner Laufbahn hat sich Prof. Wünsch nicht nur für sein Fach, die Pharmazeutische und Medizinische Chemie, sondern immer auch für die gesamte Pharmazie eingesetzt. Inhaltlich liegt ein Forschungsschwerpunkt bei der synthesegetriebenen Entwicklung spezifischer Liganden für verschiedene Proteinklassen. Dabei hat er sich immer besonders für den wissenschaftlichen Nachwuchs engagiert und WissenschaftlerInnen in frühen Karrierephasen gefördert. Über viele Jahre ist er in unterschiedlichen Gremien tätig gewesen, z.B. in der Expertenkommission des Instituts für Pharmazeutische und Medizinische Prüfungsfragen (IMPP). Von 2016 bis 2024 war er DFG-Fachkollegiat und dabei ein starker Fürsprecher für alle pharmazeutischen Fächer. Von 2019 bis 2025 war er Vorsitzender der Fachgruppe Pharmazeutische/Medizinische Chemie der DPhG und vertrat die pharmazeutischen Interessen auch in der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Seit Anfang 2025 ist er zusammen mit Prof. Dr. Frank Böckler Chefherausgeber des DPhG-eigenen Journals Archiv der Pharmazie.  

Die DPhG gratuliert Prof. Wünsch herzlich zu dieser Auszeichnung.  

Prof. Dr. Ulrich Jaehde
DPhG-Präsident

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